Hilfe in der Not Bundeswehrstiftung Lipperland gegründet
Augustdorf, 31.08.2011.
In der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf, dem Standort der Panzerbrigade 21 „Lipperland“, haben Landrat Friedel Heuwinkel und Wolfgang Nowak, Vorstand der Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk, den Vertrag über die Einrichtung des Stiftungsfonds „Bundeswehrstiftung Lipperland” geschlossen.

Der Kreis Lippe möchte die in Augustdorf stationierten Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig mit diesem Stiftungsfonds unterstützen. Die Erträge der Bundeswehrstiftung „Lipperland“ sollen in Form von gemeinnützigen Zwecken den Soldaten und deren Familien zu gute kommen. „Wir wollen damit ein deutliches und ein handfestes Signal der Verbundenheit setzen und das nicht nur für den Moment, sondern langfristig”, unterstrich der Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel.
Patenschaft als Zeichen der Verbundenheit
Am 22. Juni 1987 wurde zwischen dem Kreis Lippe und der Panzerbrigade 21 eine Patenschaft gegründet – eine der ältesten Patenschaften dieses Standortes.
Fast genau ein Jahr später, am 25.06.1988, wurde der Panzerbrigade 21 der Beiname „Lipperland“ verliehen; in dieser damals noch sehr jungen Patenschaft ein erstes sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen den Angehörigen der Brigade und des Kreises Lippe, das jetzt mit der Gründung des Stiftungsfonds nochmals verstärkt werden sollte.

Unterstützung im sozialen Bereich
Die Mitglieder des Kreistages haben auf Initiative des Landrates im Juli dieses Jahres beschlossen, die „Bundeswehrstiftung Lipperland” mit einer Zustiftung von 5.000 Euro sowie einem für 15 Jahre gewährten, zinslosen Darlehen in Höhe von 45.000 Euro zu gründen. Die Erträge der Bundeswehrstiftung sollen unter anderem Maßnahmen in der Gesundheitspflege, des Wohlfahrtswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der körperlichen Ertüchtigung und der Familienerholung fördern.
„Mit der in Zukunft hoffentlich schnell und stark wachsenden ‚Bundeswehrstiftung Lipperland’ können am Standort Augustdorf Unterstützungsmaßnahmen für Not- und Sorgenfälle geschaffen werden”, sagte Wolfgang Nowak, Vorstand der Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk aus Bonn. Die „Bundeswehrstiftung Lipperland” ist ein speziell eingerichteter Stiftungsfonds innerhalb der „Stiftung Bundeswehr-Sozialwerk“, die ihr Engagement im sozialen Bereich an die Soldaten des deutschen Heeres und deren Angehörige richtet. Zustiftungen zum Grundkapital sind jederzeit möglich, so dass weitere Projekte im sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Bereich gefördert werden können. „Die Soldatinnen und Soldaten, zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien stellen sich einer besonderen, schwierigen und risikoreichen Aufgabe. Mit der Stiftung wollen wir ihnen besondere Achtung für ihren persönlichen Einsatz entgegen bringen und ihnen zeigen, dass sie ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und des Kreises Lippe sind”, betonte Heuwinkel beim Vertragsabschluss gegenüber den anwesenden Soldatinnen und Soldaten. „Ich freue mich, dass die Stiftung alle militärischen und zivilen Angehörigen des Standortes mit einbezieht.“ Das zeuge von einem gewachsenen und festen Band der Solidarität in der Partnerschaft zwischen dem Kreis Lippe und der Panzerbrigade 21 „Lipperland”. „Für uns Soldaten und zivilen Mitarbeiter ist diese tiefe Integration sehr wichtig, trägt sie uns doch auch durch die gefährlichen Monate unserer Einsätze“, bedankte sich Oberst Volker Rönnike, der stellvertretende Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“. Rönnike nahm nach der Unterzeichnung des Vertrages über die Einrichtung des Stiftungsfonds die Urkunde aus den Händen des Landrates des Kreises Lippe entgegen.

