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„Augustdorfer Soldatentag“ in der Generalfeldmarschall–Rommel–Kaserne

Augustdorf, 16.06.2007.
Seit 50 Jahren hat in Augustdorf die Bundeswehr einen ihrer größten Heeresstandorte. Davon konnten sich am Samstag, den 16. Juni 2007 Zehntausende Besucher überzeugen. Die Panzerbrigade 21 "Lipperland" hatte zum Augustdorfer Soldatentag eingeladen.

Von links: BrigGen Jürgen Weigt, Oberst Rainer Buske, Landrat Friedel Heuwinkel.Lupe
Abschreiten der Front (Quelle: Bundeswehr / Fischer)

Gleich drei besondere Anlässe gab es an diesem Tage zu würdigen: das 50jährige Jubiläum des Bundeswehrstandortes Augustdorf und des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Augustdorf sowie das 20jährige Bestehen der Patenschaft zwischen der Panzerbrigade 21 mit dem Kreis Lippe. Diese Jubiläen wurden in einem Brigadeappell, der gleichzeitig den diesjährigen „Augustdorfer Soldatentag“ eröffnete, feierlich gewürdigt. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl auch mit den Bürgern der Region ist außergewöhnlich“, betonte der Kommandeur der Panzerbrigade 21, Brigadegeneral Jürgen Weigt, in seiner Ansprache. Landrat Friedel Heuwinkel unterstrich in seiner Rede die besondere Bedeutung der Garnison Augustdorf für den Kreis Lippe und machte deutlich, dass sich die Soldatinnen und Soldaten aus August- dorf dem Rückhalt aus der Bevölkerung sicher seien können. „Seien Sie willkommen, denn die Soldatinnen und Soldaten und der Standort Augustdorf gehören zu uns wie die Rose ins Wappen von Nordrhein-Westfalen“, so Landrat Heuwinkel weiter.

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Ein Zuschauermagnet „Die Dynamische Waffenschau“ des PzBtl 203.Lupe
Die Dynamische Waffenschau (Quelle: Bundeswehr / Fischer)

Interessantes Programm

Zehntausende Besucher nutzten die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne, hinter die Kulissen der Bundeswehr zu blicken. Getreu dem Motto „Wir über uns“ stellten die Soldaten aller beteiligten Verbände, Dienststellen und Einheiten auf zahlreichen Stationen wie zum Beispiel Leben im Felde, Dynamische Waffenschau, Historische Waffenausstellung und Panzermodellausstellung ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Informationen bei der Wehrdienstberatung im Info-Truck, bei der Präsentation der Militärgeschichtlichen Sammlung sowie über die Aufgaben des Fachsanitätszentrum Augustdorf und Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene rundeten den Tag ab. Die örtliche Feuerwehr und der Sanitätsdienst der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne demonstrierten eindrucksvoll die Zusammenarbeit bei der Rettung verunglückter Soldaten. Auch das Technische Hilfswerk war wieder vor Ort und präsentierte ihre technischen Einsatzmöglichkeiten. Trotz des wechselhaften Wetters zeigten die Besucher ungebrochenes Interesse an dem abwechslungsreichen Programm.

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Der Schützenpanzer Marder konnte von den Besuchern hautnah erlebt werden.Lupe
Der Schützenpanzer Marder (Quelle: Bundeswehr / Fischer)

Für das leibliche Wohl war gesorgt

Die Soldaten erklärten den interessierten Besuchern die Waffensysteme, Ausrüstung und Gerätschaften, nutzten aber auch die Gelegenheit, ehemalige Kameraden und Freunde zu treffen. Denn der „Augustdorfer Soldatentag“, ist nicht nur eine generalstabsmäßig geplante Operation im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, sondern immer auch ein großes „Familienfest“. Zahlreich aufgebaute Verpflegungsstände - von der „Pizzabude“ bis zum Biwakzelt - mit der obligatorischen Erbsensuppe, boten den Gästen kulinarische Köstlichkeiten. So gab es für die Besucher zwischendurch die Möglichkeit, sich zu stärken bevor es weiter auf „Entdeckungsreise Bundeswehr“ ging.

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Die „Paradestraße“ im Zentrum des Augustdorfer Soldatentages.Lupe
Die „Paradestraße“ (Quelle: Bundeswehr / Fischer)

Die Anstrengungen haben sich gelohnt

Es war, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Fest“ der Superlativen: 10 Stunden ununterbrochenes Programm, ca. 25.000 Besucher, 15.000 Portionen Erbsensuppe, strahlend blauer Himmel auf der einen Seite, sinnflutartige Regenschauer auf der anderen Seite. Es bleibt ein positives Resümé aller Verantwortlichen: Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Alte Freunde wurden wiedergetroffen und viele neue Freunde, auch über „die Grenzen hinaus“, dazu gewonnen. Der „Augustdorfer Soldatentag“ 2007 ist vorbei, die Nachbereitungen sind inzwischen abgeschlossen. Doch schon in diesen Tagen beginnen die Planungen für den „Tag der offenen Tür“ im Jahre 2009. Gilt es doch in zwei Jahren das 50jährige Bestehen der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ würdig zu feiern. Und wie geht dass besser, als mit guten Freunden aus Augustdorf, aus der Region und der treuen Bevölkerung aus Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Udo Hagedorn


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