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Große Festveranstaltung bei Panzerlehrbrigade 9

Munster, 31.05.2006.
Am 31. Mai 2006 luden der Bürgermeister der Stadt Munster, Klaus Westerkowsky, der Standortälteste, Oberst Hans-Joachim Zimmermann und der Kommandeur Panzerlehrbrigade 9, Oberst Carsten Jacobson, zu einer feierlichen Festveranstaltung in die Örtzestadt ein. Anlass war, neben dem 50-jährigen Bestehen des Panzergrenadierlehrbataillons 92 und des Panzerlehrbataillons 93 und damit verbunden 50 Jahre Bundeswehr am Standort Munster, der Abschluss der Verlegung des Panzerartillerielehrbataillons 325 von Schwanewede nach Munster.

Auf dem Foto sehen Sie den Bürgermeister der Stadt  Munster und den Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9. Beide befinden sich in einem Raum, der Bürgermeister hält die Urkunde der Stadt Munster in den Händen.Lupe
Übergabe der Urkunden der Stadt Munster (Quelle: Redaktion Heer)

Empfang im Rathaus der Stadt Munster

Die Planungen zu dieser großen Festveranstaltung begannen unter Leitung des stellvertretenden Brigadekommandeurs, Oberst Artur Schwitalla, bereits Ende 2005. Der Auftakt war um 15.00 Uhr mit einem Empfang hochrangiger militärischer und ziviler Ehrengäste im Rathaussaal der Stadt. Bürgermeister Westerkowsky bedankte sich in seiner Ansprache für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den militärischen Dienststellen und hob hier auch die unverzichtbare wirtschaftliche Bedeutung der Bundeswehr für die Garnisonsstadt heraus. Parallel wurden die zahlreichen interessierten Besucher auf dem Rathausplatz durch ein Platzkonzert des Wehrbereichsmusikkorps 1 aus Lüneburg unter Leitung von Oberstleutnant Kötter unterhalten.

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Hier sehen Sie den Vorbeimarsch der 2. Kompanie. Die Soldaten marschieren schneidig in Rheie und Glied an der Ehrentribüne vorbei.Lupe
Der Vorbeimarsch der Verbände (Quelle: Redaktion Heer)

Vorbeimarsch

Erster Höhepunkt des Tages war der musikalisch begleitete Vorbeimarsch zu Fuß der drei Bataillone. Die Kommandeure führten ihre Verbände an den Bürgermeistern der Stadt Munster und Schwanewede sowie dem Standortältesten und dem Brigadekommandeur vorbei durch die Wilhelm-Bockelmann-Straße in Munster. Die Zuschauer und Gäste honorierten die militärische Perfektion und den Abschluss des Vorbeimarsches mit einem kräftigen Applaus.

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Hier sehen Sie die Leiterin der Standortverwaltung, den Kommandeur und den Standortältesten bei der Enthüllung des Gedenksteins. Dieser war unter einem weissen Tuch versteckt und beinhaltet die Aufschrift "50 Jahre Bundeswehr am Standort Munster". Lupe
Enthüllung des Gedenksteines (Quelle: Redaktion Heer)

Gedenkstein und Bäume für die Bataillone

Im Anschluss an den Vorbeimarsch wurde als Dankeschön der militärischen Dienststellen ihrer Garnisonstadt ein 4,5 Tonnen schwerer Gedenkstein als Geschenk überreicht. Oberst Zimmermann bedankte sich im Namen der zivilen und militärischen Dienststellen für die Unterstützung und Offenheit der Stadt Munster gegenüber der Bundeswehr und sicherte eine weitere langfristige Partnerschaft zu. Die Örtzestadt pflanzte im Gegenzug den drei Bataillonen jeweils einen Baum im Park am Mühlenteich. Diese wurden im Anschluss an die feierliche Enthüllung des Gedenksteines in einer kurzen Ansprache durch den Bürgermeister Westerkowsky präsentiert.

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Hier sehen Sie den Bürgermeister der Stadt Munster beim befestigen des Fahnenbandes der Stadt an die Truppenfahen. Rechts steht der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 192. Im Hintergrund ist die Paradeaufstellung zu sehen.Lupe
Fahnenband der Stadt (Quelle: Redaktion Heer)

Brigadeappell mit Verleihung der Fahnenbänder

In Anwesenheit des Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Jürgen Gansäuer, wurde im Anschluss im Osterbergstadion ein feierlicher Brigadeappell durchgeführt. In der Rede des Kommandeurs Panzerlehrbrigade 9 würdigte dieser die Verbundenheit der Garnisonsstadt mit ihren Soldaten. Munster wird der größte Standort des Deutschen Heeres werden und er selbst ist stolz darauf, Bürger dieser schönen Stadt zu sein.
Der Landtagspräsident Gansäuer stellte in seiner Ansprache noch mal den Wandel in 50 Jahren Bundeswehr zur Armee des Friedens heraus. Zum Abschluss des Appells wurden, neben fünf Salutschüssen für fünf Jahrzehnte Bundeswehr am Standort, durch die vertretenden Bürgermeister Fahnenbänder an die Truppenfahnen der drei Bataillone verliehen.

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Auf dem Foto sehen Sie viele Mensche, sowohl Zivilisten als auch Soldaten. Jedoch als Hauptsensation ist hier ein von der Panzerpionierlehrkompanie 90 aufgestelltes Laudanum zu sehen.Lupe
Laudanum im Osterbergstadion (Quelle: Redaktion Heer)

Römisches Laudanum

Nach Ausmarsch der Truppenfahne wurden alle Soldaten und deren Angehörige und Gäste zu einem Garnisonsbiwak geladen. Die Soldaten der Panzerpionierlehrkompanie 90 erbauten hier ein riesiges römisches Laudanum mit Holzpalisaden indem neben Speis und Trank die einzelnen Bataillone mit Informationsständen vertreten waren. Aufgrund der kühlen Witterung wurde das Angebot an Erbsensuppe und Grillgut von den zahlreichen Besuchern dankend angenommen. Mit Beginn der Dämmerung spielte das Wehrbereichsmusikkorps 1 aus Lüneburg eine Serenade und zum krönenden Abschluss der Veranstaltung wurde durch die Kommandantur ein riesiges Feuerwerk organisiert und durchgeführt.

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Fazit

Als Fazit der Veranstaltung ist festzuhalten, dass die beiden Geburtstagsbataillone und das neu zugezogene Artillerielehrbataillon, auch dank des Wettergottes, einen würdigen, festlichen und für alle Beteiligten unvergessenen Tag erleben konnten.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Hauptmann Daniel Quappe


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