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Kommandoübergabe im Pionierregiment 100

Minden, 26.09.2008.
Am 26. September 2008 ging das Kommando des Pionierregiments 100 von Oberst Dipl.- Ing. (FH) Henning Dahmen auf Oberstleutnant Dipl.- Ing. (FH) Wolfgang Pirner über. „Es lohnt sich, diesem Land zu dienen!“, mit diesen Worten beendete Oberst Dahmen seine Rede zur Kommandoübergabe, nachdem er zuvor auf 41 Jahre als Soldat zurückblickte.

Die Übergabe ist vollzogen (von links nach rechts: Oberstleutnant Pirner, Brigadegeneral Barth und Oberst Dahmen
Die Übergabe ist vollzogen (Quelle: Heer/Christian Köhn)Größere Abbildung anzeigen

Pünktlich auf Glockenschlag 12.00 Uhr gab Oberst Dahmen das Kommando über das Pionierregiment 100 zurück an den stellvertretenden Divisionskommandeur und Kommandeur der Divisionstruppen der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Volker Barth. Dieser würdigte in seiner Ansprache vor den Soldaten und geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Militär mit den Worten: „Sie haben Großes geleistet“ und betonte damit im Besonderen die Umgliederung der Pionierbrigade 100 in das Pionierregiment 100 zum 01.07.2007. Die Pionierfähigkeit der Eingreifkräfte neu und weiter zu entwickeln, war und ist eine große Aufgabe. So waren damit u.a. 4.000 Personalmaßnahmen verbunden. „Minden hat Pionierzukunft“, sagte Brigadegeneral Barth und bescheinigte Oberst Dahmen eine sichere und ruhige Hand bei der Gestaltung einer neuen militärischen Heimat. Weiter stellte er fest „Wir verfügen über gut aufgestellte und zukunftsfähige Pionierkräfte“, diese haben alle Vorraussetzungen „sich auch künftig in jedem denkbaren Szenario zu bewähren“. Mit dem neuen Kommandeur, Oberstleutnant Pirner, geht das Kommando an einen Offizier, der nicht nur über umfangreiche Erfahrungen im Pionierwesen verfügt. Kommandeur im Spezial Pionierbataillon 464 in Speyer, Dezernent und Personalführer im Personalamt der Bundeswehr in Köln, Referent im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, sowie zuletzt Pionierstabsoffizier Streitkräfteamt in Bonn und dabei Military Assistant beim Kommandeur GECON KFOR in Prizren zeichnen die letzten Jahre des 1976 an der Pionierschule in München in die Bundeswehr eingetretenen Soldaten. „Sie sind bestens vorbereitet“ fasste Brigadegeneral Barth zusammen und übergab das Kommando.

Oberst Dahmen auf dem Spähwagen Fennek.
Auf Wiedersehen (Quelle: Heer/Christian Köhn)Größere Abbildung anzeigen

Feste Bindung zum Standort

In einer „Ehrenrunde“ auf dem Spähwagen Fennek verabschiedete sich Oberst Dahmen bei „seinen Soldaten“. Als besondere Geste spielte das Heeresmusikkorps in der anschließenden Serenade zu Ehren des Verabschiedeten den Pionierliedmarsch. Die zahlreichen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur unterstrichen im anschließenden Empfang die feste Bindung zum Standort Minden. „Die Bundeswehr bereichert das Leben in der Stadt“, sagte der Bürgermeister der Stadt Minden, Michael Buhre, in seiner Rede und der Landrat des Mühlenkreises Minden-Lübbecke, Dr. Ralf Niermann, betonte die besondere Patenschaft zum Mindener Bürgerbataillon, welches durch den Stadtmajor Klaus Piepenbrink vertreten wurde. Dieser überreichte Oberst Dahmen zum Abschied ein Buch und ein ordentliches Glas Bier für den Ruhestand.
Der neue Kommandeur wurde in der Folgewoche, am 02.10.2008, im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn durch den Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Hans-Otto Budde, zum Oberst befördert.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Marcus Wöhrmann


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