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1. Panzerdivision

Das Verbandsabzeichen der 1. Panzerdivision

Die 1. Panzerdivision, mit Sitz des Divisionsstabes in Hannover – der Patenstadt der 1. Panzerdivision – ist ein Großverband des Deutschen Heeres. Mit ihren rund 15.500 Soldaten und Soldatinnen ist die 1. Panzerdivision in fünf Bundesländern stationiert. Neben den Standorten in Niedersachsen befinden sich Verbände in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Thüringen und Hessen. Zur Durchführung ihrer vielfältigen Aufgaben ist der 1. Panzerdivision eine breite Palette an Truppenteilen unterstellt - im Kern die beiden Brigaden, die Panzerlehrbrigade 9 in Munster und die Panzerbrigade 21 in Augustdorf. Zur möglichst umfassenden Unterstützung aller Aufgaben wurden der Division Kräfte der Kampf- und Einsatzunterstützung als Divisionstruppen unterstellt. Hierzu zählen das Artillerieregiment 100 in Mühlhausen, das Pionierregiment 100 in Minden, das ABC-Abwehrbataillon 7 in Höxter, die leichte ABC-Abwehrkompanie 110 in Sonthofen, das Aufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg, das Fernmelderegiment 1 und das Logistikbataillon 3 in Rotenburg/Wümme sowie die Divisions-Stabskompanie in Hannover. Das Heeresmusikkorps 1 aus Hannover kommt sowohl im militärischen Zeremoniell, als auch beispielsweise für Wohltätigkeitskonzerte als Botschafter der 1. Panzerdivision zum Einsatz. Die Kräfte der Heeresflugabwehr, das Flugabwehrlehrregiment 6 in Lütjenburg und die leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 in Todendorf/Panker, sind die ersten Truppenteile, die im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr im Mai 2012 aufgelöst wurden. Die 1. Panzerdivision, in der bisherigen Struktur die Division der Eingreifkräfte, hatte den Auftrag, militärische Einsätze im Rahmen streitkräftegemeinsamer, zivil-militärisch vernetzter und multinationaler Operationen im gesamten Intensitätsspektrum weltweit zu planen, vorzubereiten und durchzuführen. Auch weiterhin wird die 1. Panzerdivision als eine von zwei mechanisierten Divisionen für das gesamte Spektrum heutiger und künftiger Einsätze verantwortlich sein. Zugleich leistet die 1. Panzerdivision, wenn angefordert, Nothilfe und Unterstützung im eigenen Land. Nach dem erfolgreichen Bestehen im letzten Einsatz, 2011 bis 2012, erhöht die 1. Panzer-division im Jahr 2013 ihre Einsatzbereitschaft durch sorgfältige Auswertung der Einsätze, intensive Ausbildungs- und Übungstätigkeit sowie durch die Erstausbildung junger Soldaten und Soldatinnen. Parallel sind ständig einzelne Soldaten und Soldatinnen oder ganze Verbände im Einsatz, weitere halten sich bereit als Reservekräfte speziell für den Balkan oder als schnelle Eingreifkräfte für NATO und EU. Nach genauer Vorbereitung ist die 1. Panzerdivision bereits jetzt darauf eingestellt, im Jahr 2014, erneut Verbände, einzelne Soldaten und Fähigkeiten im Rahmen der Aufgabe als „Leitdivision“ des Heeres in die Einsätze unter den dann vorliegenden Rahmenbedingungen zu entsenden.
Darstellung der eigenen Dienststelle


„Alpha an alle: Panzer vorwärts marsch, marsch! Ende!“

Kampfpanzer Leopard 2 des Panzerbataillons 33 in Sturmfahrt
Kampfpanzer Leopard 2 des Panzerbataillons 33 in Sturmfahrt (Quelle: Heer/Manuel Windsperger)

Munster, 15.05.2013.
Eine Panzerbrigade bildet sozusagen die „Faust des Heeres“. Sie verfügt mit ihren Panzern und Panzergrenadieren, mit der Panzerartillerie, den Aufklärern, den Pionieren sowie ihrer eigenen taktischen Logistik über die Kräfte und Fähigkeiten, die ein wirkungsvolles Zuschlagen gegen Feindkräfte ermöglicht. Damit das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Fähigkeiten auch reibungslos klappt, wird es in regelmäßigen Abständen geübt. Nur durch ein ineinandergreifendes Zusammenspiel aller Beteiligten kann die volle Durchsetzungsfähigkeit der Brigade erlangt werden. Zu diesem Zweck führte die Panzerlehrbrigade 9 kürzlich die Übung „Allerblock“ durch.
„Alpha an alle: Panzer vorwärts marsch, marsch! Ende!“


Raketenartilleristen aus Sondershausen in der Lüneburger Heide angekommen

4./RakArtBtl 132 mit Hauptwaffensystem MARSII beim Aufnahmeappell
4./RakArtBtl 132 mit Hauptwaffensystem MARSII beim Aufnahmeappell (Quelle: Heer/Herr Peters)

Munster, 13.05.2013.
Das Panzerartillerielehrbataillon 325 trat Mitte April 2013 in der Hindenburg-Kaserne in Munster an, um die Soldatinnen und Soldaten der 4. Batterie des Raketenartilleriebataillons 132 aus Sondershausen, im Rahmen eines Appells in seinen Reihen aufzunehmen.
Raketenartilleristen aus Sondershausen in der Lüneburger Heide angekommen



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Stand vom: 16.05.13 | Autor: Redaktion Heer


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