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Jahresempfang der 13. Panzergrenadierdivision

Leipzig, 15.01.2010.
Tief „Daisy“ und den in Leipzig schon seit 30 Jahren nicht mehr erlebten Schneemassen zum Trotz folgten etwa 600 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Medien, Justiz, Kirchen und Bundeswehr der Einladung des Kommandeurs der 13. Panzergrenadierdivision, Generalmajor Reinhard Kammerer, zum traditionellen Jahresempfang.

Generalmajor Kammerer bei Ansprache (Quelle: Heer/Mick Neustadt)Größere Abbildung anzeigen

Generalmajor Kammerer zog in seiner Rede die Bilanz des vergangenen Jahres, in dem die 13. Panzergrenadierdivision ganz besonders gefordert war. Als erste Division stellte sie das Personal für die beiden Einsatzgebiete Balkan und Afghanistan für die Dauer von einem Jahr. Somit waren das ganze Jahr über ständig mindestens 2.000 Soldaten aus Truppenteilen der Division im Einsatz. „Wir erleben hier, wie eine Stabilisierungsoperation fast genau zehn Jahre nach Ende des Krieges 1999, auf gutem Wege zu einem erfolgreichen Abschluss ist“, verwies Kammerer auf die immer wieder in den Hintergrund rückende Kosovo-Mission. In seinen Worten zum Afghanistaneinsatz verwies Kammerer darauf, dass es Soldaten der Leipziger Division waren, die sich in den ersten regelrechten Gefechten seit Bestehen der Bundeswehr behauptet haben. „Unsere Soldaten verdienen, dass der Staat hinter ihnen steht, wenn er sie in solche Aufträge schickt“, sagte Kammerer bevor er um eine Gedenkminute für die 5 Soldaten bat, die 2009 in Afghanistan ihr Leben verloren.

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Blick auf Gäste (Quelle: Heer/Mick Neustadt)Größere Abbildung anzeigen

Viel Anerkennung von den Anwesenden

Im Grußwort der Sächsischen Landesregierung sprach der Staatssekretär im Innenministerium, Dr. Michael Wilhelm, den Soldaten ebenfalls Respekt und Anerkennung aus. Im Anschluss daran versicherte der 1. Bürgermeister der Stadt Leipzig, Andreas Müller: „Wir Leipziger stehen voll hinter den Soldaten der Bundeswehr.“ Auch die anwesenden Bundestagsabgeordneten bezeugten ihre Solidarität mit der Bundeswehr. „Ich bin bewusst hier, um zu zeigen, dass die Politik hinter der Bundeswehr steht“, sagte die Bundestagabgeordnete Bettina Kudla. Im weiteren Verlauf des Abends standen in den Gesprächen natürlich die vielen Erfahrungen und Erlebnisse aus den Einsätzen im Mittelpunkt. Umrahmt wurde der Abend durch die Darbietungen vom Saxophonensemble „Saxolution“ des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel unter der Leitung von Stabsfeldwebel Schirmer.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Steffen Günther


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