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Bundeswehr zum Anfassen bei der Brigade „Sachsen“

Frankenberg, 30.08.2010.
„Herzlich Willkommen in der Wettiner Kaserne“ – so lockte das Eingangsschild die Frankenberger Bürger hinter das sonst verschlossene Kasernentor. Fast 4000 Besucher folgten der Einladung der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ zum Tag der offenen Tür. Bei bestem Sommerwetter wurde den Gästen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten.

Bereits am Eingang konnten die Besucher einen Einblick in das aktuelle Aufgabenspektrum der Brigade erhalten. An einem Checkpoint mit Fahrzeug- und Personenschleuse stellten Soldaten des Fernmeldebataillons 701 die einsatzvorbereitende Ausbildung vor. Erst im April dieses Jahres endete für die Brigade der zwölfmonatige Auslandseinsatz in Afghanistan und auf dem Balkan. Im vergangenen Jahr konnte kein Tag der offenen Tür durchgeführt werden, da die Soldaten in der Einsatzvorbereitung, im Einsatz oder bereits bei der Einsatznachbereitung gebunden waren.

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Publikumsmagnet: der Kampfpanzer Leopard 2 (Quelle: Heer/Daniel Kruschinski)Größere Abbildung anzeigen

Offen und transparent - Bundeswehr zum Anfassen

Umso wichtiger war es, sich wieder offen und transparent der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Schließlich gehört die Wettiner Kaserne fest zum Frankenberger Stadtbild und kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das Interesse der Besucher war dementsprechend groß. Als besondere Publikumsmagneten erwiesen sich die ausgestellten Fahrzeuge aller zur Brigade gehörenden Bataillone. Von gepanzerten Gefechtsfahrzeugen wie „Leopard“ und „Marder“ über moderne Fernmelde- und Aufklärungstechnik bis zu Fahrzeugen der Pioniertruppe und Logistik wurde „Bundeswehr zum Anfassen“ geboten. Kaum ein Moment verging, an dem die ausgestellten Fahrzeuge nicht von großen und kleinen Gästen belagert wurden. Offen und freundlich erklärten die Besatzungen die Technik und boten einen Einblick in den Alltag der Soldaten.

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Kaserne im Wandel der Zeit – eine historische Führung (Quelle: Heer/Daniel Kruschinski)Größere Abbildung anzeigen

Beeindruckende Infrastruktur

Weiteres Interesse richtete sich auf die hervorragende Infrastruktur der Wettiner Kaserne. Vor allem ehemalige Soldaten aber auch Anwohner der umliegenden Stadtviertel zeigten sich beeindruckt vom aktuellen Zustand der zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäude und Einrichtungen. Darüber hinaus informierte die Wehrdienstberatung über Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr, ein Angebot das regen Zuspruch fand. Die Kleinsten fanden beim Kinderprogramm mit Hüpfburg und Kinderschminken Unterhaltung und auch für Essen und Trinken war gesorgt.

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Großes Interesse bei der Vorführung Checkpoint (Quelle: Heer/Daniel Kruschinski)Größere Abbildung anzeigen

„Interesse geweckt“

Musikalisch profitierte der Tag der offenen Tür der Brigade vom zeitgleich in Frankenberg stattfindenden Landesblasmusikfest. Wechselnde Orchester boten ein vielseitiges Musikprogramm und trugen zur guten Stimmung der anwesenden Besucher und Soldaten bei. Entsprechend zufrieden fällt das Fazit des Kommandeurs der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, Brigadegeneral Jörg Vollmer, aus. „Es war ein rundum gelungener Tag! Wir haben das Interesse bei denen geweckt, die wir brauchen, den jungen Menschen, unserem Nachwuchs. Das Interesse an unserer Arbeit, an unserem Dienst und unseren Leistungen war für mich sehr beeindruckend.“

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Daniel Kruschinski


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