Die Informations- und Lehrübung Nord des deutschen Heeres ist zu Ende
Munster/Bergen, 19.06.2008.
Die Informations- und Lehrübung ist heute, am 19. Juni, zu Ende gegangen. An fünf Vorführungstagen besuchten jeweils rund 400 Gäste die Übung. Rund 3.000 Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ und der Panzerlehrbrigade 9 waren beteiligt.

Unter Leitung des Kommandeurs der Panzergrenadierbrigade 37, Brigadegeneral Jörg Vollmer, stellten die Soldaten die Leistungsfähigkeit des Heeres dar. In anschaulichen Vorführungen waren die Anforderungen an die Führer und Soldaten aller Führungsebenen zu sehen. Die Informations- und Lehrübung bot den nationalen und internationalen Gästen, Lehrgangsteilnehmern und zivilen Multiplikatoren des öffentlichen Lebens anschauliche Bilder. Sie ist eine der beiden zentralen Übungen des Heeres und wird einmal im Jahr durchgeführt. „ Die Übung hat nach innen und außen mehrere Ziele“, sagte Generalleutnant Hans-Otto Budde, Inspekteur des Heeres. Zum einen sei sie für die durchführenden Truppenteile eine Vorbereitung auf den Auslandseinsatz. Zum anderen schaffe sie Bilder für den Offizier- und Unteroffiziernachwuchs, die sonst in dieser Intensität nicht zu sehen seien. Die Bilder dienten daher truppengattungsübergreifend der Aus- und Weiterbildung. Die Übung wirke auch nach außen. Der Politik und der Öffentlichkeit werde ein Einsatzszenar gezeigt, welches sich deutlich von dem vor 30 Jahren unterscheide, so der Inspekteur.

