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Das Heer in Operationen hoher Intensität

Frankenberg, 27.05.2008.
Vom 14. bis 19. Juni 2008 stellte die Panzergrenadierbrigade 37 den Einsatz des Heeres im hochintensiven Gefecht vor.
Die Lehrübung Nord richtet sich in erster Priorität an den Führungsnachwuchs des Heeres, an ausgesuchte Offiziere und Unteroffiziere der Streitkräfte und Multiplikatoren des öffentlichen Lebens.

Die Truppe rollt bereits.
Die Truppe rollt bereits (Quelle: Heer/PIZ)Größere Abbildung anzeigen

Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, doch das Konzept stand. Die ersten Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ und unterstützende Truppenteile der Streitkräfte verlegten zuvor auf die Truppenübungsplätze Munster und Bergen.
Im Rahmen des Lehrübungskonzeptes des Heeres hatte die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ den Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum Munster den Einsatz des Heeres im hochintensiven Gefecht vorzustellen.
Die Lehrübung richtete sich in erster Priorität an den Führungsnachwuchs des Heeres, insbesondere an die Lehrgangsteilnehmer der Führungsakademie der Bundeswehr und der Offizierschule des Heeres, ausgesuchte Offiziere und Unteroffiziere der Streitkräfte sowie Multiplikatoren des öffentlichen Lebens. Sie wurde an fünf Tagen im Zeitraum vom 14. bis 19. Juni 2008 durchgeführt.

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Panzerhaubitzen 2000 bei der Lehrübung Süd.
Panzerhaubitzen 2000 bei der Lehrübung Süd (Quelle: Heer/PIZ)Größere Abbildung anzeigen

Auf Erfahrung aufbauen

Die Erwartungen an die Soldaten sind hoch. Täglich haben 400 Besucher ganztägig an der Vorführung teilgenommen. Der Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37, Brigadegeneral Jörg Vollmer, war zuversichtlich. Die Brigade konnte schließlich auf die gesammelten Erfahrungen während der Lehrübung Süd im Herbst 2007 aufbauen.
Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ verfügt in der neuen Gliederung über zwei Panzergrenadier-, ein Panzer-, ein Aufklärungs-, ein Panzerpionier, ein Fernmelde- und ein Logistikbataillon. Der Stationierungsraum der Brigade umfasst neben den Standorten Marienberg und Frankenberg in Sachsen, die Thüringer Standorte Gera, Gotha, Bad Frankenhausen und Bad Salzungen. Für den Auftrag im hochintensiven Gefecht wurde die Brigade mit weiteren Kräften des Heeres verstärkt, unter anderem der Artillerie.
Es galt die Stationen für den ersten Durchführungstag am 14. Juni 2008 vorzubereiten, die Abläufe zu üben und gegebenenfalls anzupassen. Die Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ freuten sich den militärischen und zivilen Besuchern eine interessante Lehrübung zu präsentieren, bei der das Heer in Operationen hoher Intensität vorgestellt wurde.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Volker Jung


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