General Hofmeyer überreicht Spendenschecks
Beuron, 29.01.2008.
Der stellvertretende Kommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Manfred Hofmeyer, hat am 28. Januar Spendenschecks in einer Höhe von über 6.000 Euro an den Förderverein des Klosters Sankt Martin zu Beuron und an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e. V. überreicht.

Beim traditionellen Adventskonzert der „Löwendivision“ im Dezember 2007, gespielt vom Heeresmusikkorps 10 aus Ulm, hatten sich die geladenen Gäste als großzügige Spender erwiesen. 2.500 Euro durfte der Geschäftsführer des Soldatenhilfswerkes, Oberstleutnant außer Dienst Michael Egbers, entgegennehmen. 3.732 Euro gingen an die Mitorganisatoren des Konzertes vom Freundeskreis der Erzabtei Sankt Martin, Ingeborg Pemsel, Anton Kohlöffel und Kurt Drach. Pater Tutilo Burger hatte in Vertretung des Klostervorstehers Erzabt Theodor Hogg als Gastgeber ins Kloster eingeladen. Selbst organisierte Hilfe, wo gesetzliche Unterstützung nicht mehr oder noch nicht greift, ist Kernaufgabe des Soldatenhilfswerkes (SHW), das nach einem tragischen Unglück gegründet wurde: Am 3. Juni 1957 verloren fünfzehn Wehrpflichtige bei der Durchquerung der Iller ihr Leben. Es war das erste große Unglück, das die junge Bundeswehr traf. Seit der damals spontan eingeleiteten Hilfsaktion für die Opfer des Unglücks hat sich das SHW zu einer effizienten Selbsthilfeorganisation entwickelt, die zur Stelle ist, wenn Soldaten oder ihre Angehörigen Solidarität und Hilfe brauchen. Die Zahlen sprechen für sich – seit 1957 wurden von Soldaten für Soldaten circa 25 Millionen Euro gespendet und an fast 35.000 unverschuldet in Not geratene Kameraden oder deren Angehörige ausgezahlt. Vorsitzender des SHW ist der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan.
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