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Bürgermeister von Cham verabschiedet „sein“ Fernmeldebataillon 4 in den Einsatz

Cham, 09.01.2008.
Am 9. Januar 2008 verabschiedete Bürgermeister Leo Hackenspiel rund zweihundert Einsatzsoldaten der Kosovo-Force und des Nachkommandos vom Fernmeldebataillon 4 aus Cham auf dem Marktplatz der Garnisonsstadt im Rahmen eines feierlichen Appells. Für den festlichen Rahmen sorgten die Kolpingmusik Cham sowie Fackelträger von der hiesigen Volksschule.

Die Abordnungen des Fernmeldebataillons 4.
Die Abordnungen des Fernmeldebataillons 4 (Quelle: Heer/Josef Partenhauser)Größere Abbildung anzeigen

Zahlreiche geladene Gäste, darunter das Mitglied des Bundestages Klaus Hofbauer, der Kommandeur der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ aus Amberg, Brigadegeneral Lutz Niemann, der General der Fernmeldetruppe, Oberst Wolfgang Willecke, sowie sämtliche Stadträte und Behördenleiter, erwiesen den Soldaten die Ehre. Gastredner Landrat Theo Zellner sprach „stellvertretend für die bayerischen und alle anderen Landkreise“ zu den Soldaten und wünschte ihnen gutes Gelingen bei der Auftragsefüllung und eine gesunde Wiederkehr.

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Bürgermeister Leo Hackenspiel (Mitte) und die Geschäftsleitende Beamtin Sigrid Stebe-Hoffmann (links) übergeben das Ortschild von Cham mit der Patenschaftserklärung an Oberstleutnant Ralf Kuba.
Übergabe des Ortsschildes (Quelle: Heer/Josef Partenhauser)Größere Abbildung anzeigen

Ortsschild übergeben

Der Kommandeur des Fernmeldebataillons 4, Oberstleutnant Ralf Kuba, der selbst in einer Woche in den Kosovo verlegt, hob vor allem den Menschen in der Uniform hervor. „Es gehen Väter, Mütter, Söhne, Töchter, Ehepartner und Lebengefährten in den Einsatz. Nicht nur Soldaten sondern zahlreiche Familien sind als Unterstützung zu Hause gefragt.“ Einige von ihnen zehren heute noch von Erfahrungen, die auf den Beginn des Einsatzes im Jahre 1999 zurückgehen. Damals nahm das Stabs- und Fernmeldebataillon Kosovo-Force mit 236 Soldaten seinen Dienst auf. Hackenspiel freute sich vor allem über das rege Interesse der Bevölkerung am Dienst „seiner Soldaten“ und gab ihnen „viel Glück und Gottes Segen“ mit auf den Weg. Nach der symbolischen Umgliederung der angetretenen Formation in Einsatzverband und Nachkommando erklangen das Lied der Bayern und die Nationalhymne. Im Rahmen des anschließenden Empfanges im Langhaussaal des Chamer Rathauses übergaben der Bürgermeister und die Geschäftsleitende Beamtin, Sigrid Stebe-Hoffmann, das Ortseingangsschild der Kreisstadt Cham mit dem umseitigen Aufdruck „Freunde und Partner“.


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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Alexander Klaus


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