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Tradition

Tradition ist die Überlieferung von Werten und Normen. Sie bildet sich in einem Prozess wertorientierter Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Tradition verbindet die Generationen, sichert Identität und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Quelle: 10. Panzerdivision)Größere Abbildung anzeigen

Gemäß der Erlasse des Generalinspekteurs der Bundeswehr und der Zentralen Dienstvorschrift „Innere Führung“ bilden sich „Traditionen durch die Auswahl geeigneter Beispiele aus der Geschichte, mit denen sich ethische Grundlagen und soldatische Verhaltensweisen der Gegenwart verdeutlichen lassen“. Inhalt und Zielsetzung der Traditionspflege im Heer ist neben der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, dem Bekenntnis zur Inneren Führung mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform auch das Gedenken an die Opfer des 20. Juli 1944. Ihr Vermächtnis erfüllen die Soldaten der Bundeswehr mit ihrem Eintreten für Recht, Freiheit und Menschenwürde. Seit dem 20. Juli 1961 trägt die ehemalige „Kaserne auf dem Ziegelholz“ in Sigmaringen den Namen Graf-Stauffenberg-Kaserne, drei Jahre später wurde unmittelbar am Kasernentor ein Gedenkstein zur Erinnerung an Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Foto) enthüllt. Graf Stauffenberg war ab Februar 1943 als 1. Generalstabsoffizier der damaligen 10. Panzerdivision im Afrikakorps eingesetzt und wurde schwer verwundet. Im Lazarett gelangte er zur Überzeugung, dass Hitler als Handlanger des Bösen ausgeschaltet werden müsse. Das Attentat misslang zwar und Stauffenberg wurde am 20. Juli 1944 hingerichtet. Nichtsdestotrotz ist der Widerstand aus einer Bewegung im Verborgenen zum sichtbaren Geschehen und damit im eigentlichen Sinne erst Geschichte geworden. In den Traditionsräumen der modernen Graf-Stauffenberg-Kaserne wurde anlässlich des Jahrestages des Attentates am 20. Juli 2007 eine Ausstellung eröffnet, die weit über die Grenzen der Schwäbischen Alb hinaus Beachtung fand, zahlreiche Besucher anlockte und am 02. Dezember für den öffentlichen Besuch ihre Tore schloss.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: Benjamin Georg Rupp


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