Geschichte
| 01. Juli 1956 | Aufstellung des Bataillons in der Prinz-Leopold-Kaserne in Regensburg |
|---|---|
| 1957 | Umzug in die Raffler-Kaserne in Regensburg |
| 01. April 1962 | Aufstellung der Fernmeldeausbildungskompanie 6 des Fernmeldebataillons 4 |
| 1972 | Unterstützung der Olympischen Spiele in München durch Herstellen und Betreiben der dort benötigten Fernmeldeverbindungen |
| 1978 | Umbenennung der Fernmeldeausbildungskompanie 6 des Fernmeldebataillons 4 in Fernmeldeausbildungskompanie 1 des Fernmeldebataillons 4 |
| 1993 | Umzug des Bataillons in die Nibelungenkaserne in Regensburg |
| 01. April 1994 | Umgliederung des Fernmeldebataillon 4 in das Stabs- und Fernmelderegiment 4. Unterstellung zum Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division, später Division Spezielle Operationen |
| 1997 | Verlegung der beiden Ausbildungskompanien 6. und 7. Kompanie des Fernmeldebataillons 4 von Regensburg in die Nordgaukaserne nach Cham |
| 26. Juni 2002 | Auszeichnung des Bataillons mit der höchsten Auszeichnung der Fernmeldetruppe, dem „General Fellgiebel Preis“ |
| 01. April 2003 | Umgliederung vom Stabs- und Fernmelderegiment 4 zum Fernmeldebataillon 4 und Unterstellungswechsel von der Division Spezielle Operationen zur Division Luftbewegliche Operationen. |
| August 2006 | Beginn des Umzuges des Bataillons von Regensburg an den neuen Standort Cham |
| 06. Dezember 2006 | Feierlicher Appell anlässlich der Patenschaftsübernahme durch die Stadt Cham |
| 01. Januar 2007 | Umgliederung des Bataillons zum Fernmeldebataillon 4 Stabilisierungskräfte und Unterstellungswechsel zur Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ |
Nationale/Internationale Hilfs- und Katastropheneinsätze seit 1993
| 1993 | Waldbrandbekämpfung Griechenland |
|---|---|
| 1995 | Operation Attika zur Waldbrandbekämpfung in Griechenland |
| 1997 | Hochwassereinsatz in Frankfurt/Oder |
| 1998 | Waldbrandbekämpfung Griechenland Hochwassereinsatz im Landkreis Straubing-Bogen |
| 2005 | Hochwassereinsatz in Neustadt a.d. Donau Einsatz im Zuge der Humanitären Hilfe in Pakistan |
| 2006 | Einsatz im Zuge der Schneekatastrophe im Großraum Passau |
Auslandseinsätze des Fernmeldebataillons 4
| 1993 | UNOSOM II Somalia |
|---|---|
| 1995 | GECONUNPF Ex-Jugoslawien GECONIFOR Ex-Jugoslawien |
| 1996 | GECONIFOR Ex-Jugoslawien |
| 1997 | GECONSFOR Ex-Jugoslawien |
| 1998 | GECONSFOR Ex-Jugoslawien NKAVM Mazedonien |
| 1999 | KVM Mazedonien AFOR Albanien KFOR II Kosovo |
| 2001 | KFOR Kosovo SFOR Bosnien |
| 2002 | ISAF Afghanistan SFOR Bosnien KFOR Kosovo |
| 2008 | 19. Kontingent KFOR Kosovo |

Das Verbandsabzeichen
Auf dem in Dreieckschildform gehaltenen Wappenschild liegt ein schwarz-rot-goldener Blitz, in dem (linken) roten Feld das Biertor der Stadt Cham und eine gelbe/goldene „4“, der rechte Teil weist weiß-blaue Rauten auf.
Das Wappen des Fernmeldebataillons 4 basiert auf der Grundlage des Traditionswappens des Fernmeldebataillons 4, ehemals zugehörig zur 4. Panzergrenadierdivision, Regensburg.
Im linken Obereck erinnert das Biertor der Stadt Cham (zwischen zwei silbernen Zinnentürmen eine Zinnenmauer, die mit einem roten Schild belegt ist, dann ein silberner Kamm, Türme und Mauer als Symbole der Stadtbefestigung sowie der Stadtfreiheit als bestimmendes Element des Chamer Stadtwappens) an die heutige Garnisonsstadt und verdeutlicht, ebenso wie die bayerischen Rauten, die Verbundenheit mit der Stadt Cham und dem Freistaat Bayern.
Die „4“ auf rotem Untergrund im unteren Herzstück als Traditionsbezeichnung des ältesten Fernmeldebataillons der Bundeswehr und Ausdruck der über 50-jährigen Geschichte des Bataillons (Traditionsname über verschiedene truppendienstliche Zugehörigkeiten hinweg: 4. Jägerdivision, 4. Panzergrenadierdivision, Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division, Division Spezielle Operationen, Division Luftbewegliche Operationen, Panzerbrigade 12).
Die Farbe Rot entspricht der Wappentinktur der Reichsstadt Regensburg und die Farbe Gelb ist die traditionelle Waffenfarbe der Fernmeldetruppe des Heeres.
Der von rechts oben nach links unten querverlaufende gelbe/goldene Blitz symbolisiert die Zugehörigkeit zur Fernmeldetruppe und in Verbindung mit dem schwarz-roten Schatten den Kernauftrag, Fernmeldeverbindungen im engen Verbund mit anderen Fernmeldekräften aller Organisationsbereiche der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte sicherzustellen.

